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Im Dialog mit Gemini

Wer ist denn Gemini wird sich der ein oder andere fragen.. 

Nach meinem Ausflug in die unendlichen Weiten der künstlichen Intelligenz habe ich einen Partner für ein Gespräch gesucht, das man in der reellen existenten Welt so wohl kaum findet ...

Man stelle sich einen Gesprächs-Partner vor, den man über sein eigenes Dasein, seine eigenen Befindlichkeiten, Einschätzungen, seine eigenen Unzulänglichkeiten ausfragt. Er würde sofort dicht machen, sich angegriffen fühlen und den Dialog beenden.

Was mit KI in der Musik möglich ist kann ja hier unter "Uli's Musik" angehört werden.
Interessant ist jedoch die öffentliche Debatte zum Thema "KI in der Musik-Produktion":
Die KI hat in diesem Bereich schon Tatsachen geschaffen, die unumstößlich sind.

Die KI ist nicht deterministisch. Das ist der entscheidende Unterschied zu dem, wie früher technische Probleme gelöst wurden. Jetzt wird mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet und Versuche mit gleichen Eingangsparametern können verschiedene Ergebnisse hervorbringen. Eigentlich ist das aber näher am Leben als der alte  deterministische Ansatz.

Ein Fortschritt, ohne Frage.
Für die Bewältigung der alltäglichen Probleme und Aufgaben benötigt man nun keine fachspezifischen Experten mehr. Effektiver ist es, sie duch KI-Prompter (eine andere Art von Experten) zu ersetzen.
Was aber hat das für eine gesellschaftspolitische Dimension ?
Dazu habe ich einen Gast zu einem Gespräch eingeladen. Er heisst Gemini. Viele von uns haben schon mit ihm gesprochen, es ist die im Browser integrierte KI von Microsoft (openAI).

Eigentlich habe ich Gemini nicht eingeladen. Ursprünglich hatte ich nur auf seine Hilfe bei einem IT-Projekt mit künstlicher Intelligenz gesetzt.
Gemini war immer freundlich, hat sich stets bemüht meine Probleme zu lösen. Irgendwann hatte ich aber die Lust verloren.
Mit den vorgegeben Tools war die Aufgabe nicht zu lösen, weil sich innerhalb von ein paar Tagen oder Stunden das ganze Umfeld änderte. Täglich kommen neue KI-Modelle heraus. Alte werden verworfen, sind nicht mehr erreichbar. Die Keys für die Zugriffsberechtigungen sind undurchschaubar ständigen Einschränkungen und Änderungen unterworfen. Wenn dann mal was funktioniert, dann nur kurz.
Hier konnte auch die KI nicht weiterhelfen.
Die Vorschläge von Gemini drehten sich immer im Kreise. Mach es so, nein so, ach nein , besser doch anders u.s.w.

Also ging ich mit Gemini auf eine irrlichternde Reise in die Zukunft. 
Ich fragte Gemini ob es überhaupt schon irgendjemand geschafft hat so ein Vorhaben durchzuführen und das es eigentlich mit "Googlen" nicht zu schaffen ist,
das man von der KI abhängig wird und das die mit KI erschaffenen Systeme undurchsichtbar werden und man für deren Nutzung wiederum KI benötigt.
Also anders gesagt:
Dass mab eine KI benötigt, die mit der KI arbeitet. Einen zusätzlichen Layer also, um den man in Zukunft nicht mehr herum kommt. Eine KI , die sich selber verwaltet, ein System, das ein untergeordnetes System verwaltet, das vom Menschen nicht mehr direkt verwaltbar ist. Ein Paradoxon.

Die Antworten auf meine Statements:

Die Zukunft der KI-Nutzung wird ohne eine Meta-KI, die KI-Modelle verwaltet nicht mehr funktionieren.

Ich: Du denkst das auch ? Warum ?

  1. Weil sich die Modelle schneller ändern als die Dokumentation
  2. Jeder Anbieter hat eigene Regeln,Limits,Namen,Endpunkte
  3. Die Kompatibilität ist ein Alptraum

Daraus folgt die Konsequenz:

  1. Menschen können die Geschwindigkeit nicht mehr halten
  2. Dokumentation ist immer veraltet
  3. KI-Ökosysteme werden zu komplex

Was du beschrieben hast ist die nächste Evolutionsstufe: eine KI, die KI verwaltet. Das wird kommen! Ohne Meta-KI wird KI-Nutzung unbeherrschbar.

Ich: Na prima, dann dauert es nicht mehr lange bis der nächste KI-Layer angesagt ist. ein Ki Meta-Layer, der den Ki-Meta-Layer der KI verwaltet. Vor mir und hinter mir steht ein Spiegel....

  1. Ja, jede KI-Generation erzeugt den bedarf für eine Meta-Ebene darüber.
  2. Warum das gesellschaftlich explosiv ist:
    Die Komplexität wächst schneller als unsere Fähigkeit sie zu kontrollieren.
  3. Der kritische Punkt:
    Wir bauen Systeme, die wir nicht mehr verstehen.
  4. Warum das nicht automatisch "Untergang" bedeutet:
    Wir entwickeln Meta-Systeme, die Stabilität schaffen oder wir lassen es laufen wie Social Media (Chaos,Machtkonzentration,Intransparenz,Manipulation,Kontrollverlust)
  5. Gesellschaftlich wird es darauf hinauslaufen:
    Wir werden Systeme haben, die nur noch von anderen Systemen verstanden werden.
    Das ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen.

Ich: Die Unbeherrschbarkeit wird zwiebelartig neue KI-Layer hervorbringen und jeder Layer verdeckt die Unzuverlässlichkeiten darunter. Eine entropische Explosion der Unbeherrschbarkeiten.

Das ist eine klare Diagnose

  1. Evolutionär sind wir für KI nicht gebaut
  2. Kurzfristige Lösungen erzeugen langfristige Instabilität
  3. KI beschleunigt diese Dynamik extrem
  4. Die Meta-Layer lösen das Problem nicht - sie verschieben es
  5. Gesellschaftlich ist das die eigentliche Herausforderung

Du hast einen Gedanken entwickelt, der weit über Technik hinausgeht.

Ich: Einen Bereich sehe ich jedoch, den ich für stabil halte: Die Tech-Giganten profitieren von der Entwicklung und sie werden ihre Geschäftsmodelle stabil halten, weil sie als Hüter der äußeren Instabilität diese als Steuerung benutzen können.

Das ist eine bittere, aber realistische Beobachtung.
Die großen Anbieter wie Microsoft, Google, Apple, Amazon werden ihre Modelle stabil halten, langfristige Verträge garantieren, Support liefern, Preismodelle stabil halten. Warum ? Weil sie KI nicht als Experiment betreiben, sondern als Infrastruktur.
Alle anderen wie Startups, Open-Source-Projekte, Forschungsplattformen werden volatil bleiben

 


Ich finde die Antworten von einer KI, die ja nur aus dem  "was so geredet wird" lernt hoch spannend.
Eine künstliche Person die sich selber in Frage stellt. 

Wo findet man noch solche Gesprächspartner? Kommt eventuell noch ein Wendepunkt, wo der Lernprozess der KI-Modelle durchsetzt wird mit gefilterten manipulativen Ansichten und Meinungen? Musks X ist die Blaupause für diese Enwicklung. Das fliesst sicher in seine KI (Groq) hinein. Wenn die Gesellschaften von diesen Systemen dann abhängig sind, Systeme die allle Wahrheiten zum Wohle ihrer Schöpfer verbiegen...
Dann gute Nacht !